Tränenrinne und Augenringe behandeln in Frankfurt am Main

Bei der Behandlung von Tränenrinne und Augenringen wird in der Regel Hyaluronsäure eingesetzt, um einen Volumenverlust unter dem Auge auszugleichen. Botulinumtoxin kommt eher bei bestimmten Fältchen der Augenregion infrage. Ob eine Unterspritzung geeignet ist, ist individuell verschieden und wird erst nach ärztlicher Untersuchung beurteilt.

Fachlich geprüft von Jessica Almeida, Fachärztin für Plastische und Ästhetische Chirurgie · Zuletzt aktualisiert am

Der Bereich unter den Augen ist zart und lässt Veränderungen früh sichtbar werden. Eine vertiefte Tränenrinne, ein müder Gesichtsausdruck oder dunkle Schatten unter den Augen gehören zu den Anliegen, mit denen sich Patientinnen und Patienten in unserer Frankfurter Praxis vorstellen. Diese Seite informiert Sie sachlich über die Möglichkeiten und Grenzen einer Behandlung.

Bei der Unterspritzung der Tränenrinne wird in der Regel ein Hyaluronsäure-Präparat verwendet, um einen Volumenverlust auszugleichen. Ob eine solche Behandlung für Sie infrage kommt, hängt von vielen individuellen Faktoren ab und lässt sich erst nach einer ärztlichen Untersuchung beurteilen.

Vor jeder Behandlung stehen ein ausführliches Beratungsgespräch und eine individuelle Indikationsstellung. Die hier beschriebenen Abläufe und Wirkzeiträume sind allgemeine Angaben. Ergebnisse sind individuell verschieden und können nicht garantiert werden.

Tränenrinne & Augenringe: Die wichtigsten Fakten auf einen Blick

Verwendetes Mittelin der Regel Hyaluronsäure-Präparat
Behandlungsdauerin der Regel nur wenige Minuten
Betäubungbei Bedarf örtliche Betäubung oder Kühlung
Wirkungseintritterstes Ergebnis oft sofort; Beurteilung in der Regel nach etwa zwei Wochen
Wirkdauerindividuell verschieden, häufig mehrere Monate bis etwa ein Jahr
Gesellschaftsfähigkeitmeist zeitnah; Rötung, Schwellung oder blaue Flecken möglich

Wie entstehen Augenringe und eine vertiefte Tränenrinne?

Die Tränenrinne ist die Vertiefung, die vom inneren Augenwinkel schräg nach unten zur Wange verläuft. Mit den Jahren kann das Fett- und Bindegewebe in diesem Bereich abnehmen, während sich zugleich Übergänge zwischen Unterlid und Wange verschieben. Dadurch wirkt die Rinne oft tiefer und der Blick müder.

Dunkle Augenringe haben unterschiedliche Ursachen. Sie können durch eine sehr dünne Haut entstehen, durch die darunterliegende Muskulatur oder Blutgefäße durchscheinen. Auch Pigmentveränderungen, Schattenwürfe bei vertiefter Tränenrinne sowie eine familiäre Veranlagung spielen eine Rolle.

Häufig verstärken Faktoren wie Schlafmangel, Flüssigkeitshaushalt, Stress oder die allgemeine Hautalterung den Eindruck. Weil die Ursachen so verschieden sind, ist nicht jede Form von Augenringen mit einer Unterspritzung sinnvoll zu beeinflussen.

Wann ist eine Behandlung sinnvoll – und wann nicht?

Eine Unterspritzung der Tränenrinne kann infrage kommen, wenn ein sichtbarer Volumenverlust und ein dadurch bedingter Schattenwurf im Vordergrund stehen. In der ärztlichen Beratung wird geprüft, ob die Beschwerden zu diesem Verfahren passen oder ob andere Ursachen überwiegen.

Nicht jede Form von Augenringen lässt sich durch eine Unterspritzung verbessern. Bei ausgeprägten Pigmentveränderungen, deutlichen Lidschwellungen oder überschüssiger Haut kann eine Behandlung mit Hyaluronsäure ungeeignet sein. In solchen Fällen besprechen wir mit Ihnen sinnvollere Alternativen.

Es gibt Situationen, in denen wir von einer Behandlung absehen. Dazu zählen unter anderem:

  • Schwangerschaft und Stillzeit
  • akute Entzündungen oder Infektionen im Behandlungsgebiet
  • bekannte Überempfindlichkeit gegenüber dem verwendeten Präparat
  • bestimmte Vorerkrankungen, etwa Störungen der Blutgerinnung oder Autoimmunerkrankungen, je nach ärztlicher Einschätzung
  • unrealistische Erwartungen an das erreichbare Ergebnis

Wie läuft die Behandlung ab?

Am Anfang steht immer ein persönliches Beratungsgespräch. Wir erheben Ihre Krankengeschichte, fragen nach Medikamenten und Vorbehandlungen und untersuchen den Augenbereich. Auf dieser Grundlage erfolgt die individuelle Indikationsstellung. Erst wenn eine Behandlung fachlich vertretbar erscheint und Sie über Nutzen und Risiken aufgeklärt sind, wird ein Termin vereinbart.

Vor der Unterspritzung wird die Haut gereinigt. Das Präparat wird mit einer feinen Nadel oder einer stumpfen Kanüle in kleine Depots eingebracht. Viele Patientinnen und Patienten empfinden die Behandlung als gut tolerierbar. Bei Bedarf kann eine örtliche Betäubung oder ein kühlendes Verfahren zum Einsatz kommen.

Die eigentliche Behandlung dauert in der Regel nur wenige Minuten. Wir gehen dabei zurückhaltend vor und beurteilen das Ergebnis schrittweise, um den natürlichen Übergang zur Wange zu berücksichtigen. Eine Nachkontrolle kann sinnvoll sein.

Wann tritt die Wirkung ein und wie lange hält sie an?

Ein erstes Ergebnis ist häufig bereits unmittelbar nach der Behandlung sichtbar. In den ersten Tagen kann sich das Bild durch Schwellungen noch verändern. Das Endergebnis lässt sich in der Regel nach etwa zwei Wochen beurteilen.

Wie lange die Wirkung anhält, ist individuell verschieden. Bei Präparaten auf Hyaluronsäure-Basis wird das Material vom Körper nach und nach abgebaut. Viele Patientinnen und Patienten berichten von einer Wirkdauer von mehreren Monaten bis zu etwa einem Jahr. Feste Zusagen sind nicht möglich.

Die tatsächliche Haltbarkeit hängt unter anderem vom verwendeten Präparat, der behandelten Region, dem Stoffwechsel und der individuellen Hautbeschaffenheit ab. Ob und wann eine Auffrischung sinnvoll ist, besprechen wir gemeinsam mit Ihnen.

Was ist nach der Behandlung zu beachten?

Nach der Behandlung können Sie Ihren Alltag meist zeitnah wieder aufnehmen. Leichte Rötungen oder Schwellungen im Behandlungsgebiet sind möglich und klingen in der Regel innerhalb weniger Tage ab. Kühlen kann angenehm sein.

In den ersten Stunden bis Tagen empfehlen wir, den Bereich möglichst nicht zu reiben oder zu massieren, sofern nicht ausdrücklich anders besprochen. Einige Hinweise haben sich bewährt:

  • in den ersten Tagen auf intensive körperliche Anstrengung verzichten
  • Sauna, Solarium und starke Sonneneinstrahlung vorübergehend meiden
  • auf Alkohol in den ersten Stunden nach der Behandlung möglichst verzichten
  • die behandelte Region zunächst schonend und ohne Druck behandeln
  • bei ungewöhnlichen Beschwerden zeitnah in der Praxis melden

Welche Nebenwirkungen und Risiken gibt es?

Wie jeder medizinische Eingriff ist auch eine Unterspritzung mit Risiken verbunden. Häufig treten vorübergehende Reaktionen wie Rötung, Schwellung, Druckempfindlichkeit oder kleine Blutergüsse (Hämatome) an den Einstichstellen auf. Diese klingen in der Regel von selbst wieder ab.

Seltener kann es zu Unregelmäßigkeiten, Knötchenbildung, Verhärtungen oder Asymmetrien kommen. Auch überschießende Schwellungen oder allergische Reaktionen sind möglich. Eine besonders ernste, aber seltene Komplikation bei Fillern ist ein Gefäßverschluss, der zu Gewebeschäden führen kann. Deshalb erfolgt die Behandlung ausschließlich durch ärztliches Personal mit entsprechender Erfahrung.

Zur Vollständigkeit weisen wir darauf hin, dass die Augenregion mitunter auch mit Botulinumtoxin Typ A behandelt wird, etwa bei Fältchen. Hier zählt zu den möglichen Nebenwirkungen unter anderem ein vorübergehendes Herabhängen des Oberlids (Ptosis). Für die Tränenrinne selbst wird in aller Regel Hyaluronsäure eingesetzt.

Über alle für Sie relevanten Risiken klären wir Sie vor der Behandlung persönlich auf. Wenn nach der Behandlung starke Schmerzen, eine Weißfärbung der Haut, Sehstörungen oder andere ungewöhnliche Beschwerden auftreten, kontaktieren Sie uns bitte umgehend.

Welche Alternativen gibt es?

Die Unterspritzung der Tränenrinne ist nur eine von mehreren Möglichkeiten, den Augenbereich zu behandeln. Sie eignet sich vor allem, wenn ein Volumenverlust im Vordergrund steht. Bei überschüssiger Haut, ausgeprägten Fettvorwölbungen oder starken Pigmentveränderungen können andere Verfahren, gegebenenfalls auch operative, besser geeignet sein.

In unserer Praxis bieten wir weitere Behandlungen an, die je nach Befund infrage kommen. Dazu gehört die allgemeine Faltenunterspritzung mit Hyaluron, die Behandlung der Nasolabialfalte sowie die Lippenunterspritzung. Welche Methode zu Ihren Zielen passt, klären wir individuell.

Ziel der Beratung ist es, gemeinsam eine fachlich sinnvolle Entscheidung zu treffen. Falls eine Unterspritzung nicht geeignet erscheint, sprechen wir dies offen an und zeigen Ihnen mögliche Alternativen auf.

Ärztliche Beratung zuerst

Jeder Behandlung geht ein persönliches ärztliches Beratungsgespräch mit individueller Indikationsstellung voraus. Erst danach lässt sich beurteilen, ob eine Behandlung in Ihrem Fall medizinisch sinnvoll und geeignet ist. Ergebnisse sind individuell verschieden.

Häufige Fragen zu Tränenrinne & Augenringe

Tut die Behandlung der Tränenrinne weh?
Viele Patientinnen und Patienten empfinden die Behandlung als gut tolerierbar. Die Region ist jedoch empfindlich, weshalb ein leichtes Druck- oder Piksgefühl möglich ist. Bei Bedarf kann eine örtliche Betäubung oder Kühlung eingesetzt werden.
Wie lange hält das Ergebnis an?
Die Wirkdauer ist individuell verschieden. Bei Hyaluronsäure wird das Material nach und nach vom Körper abgebaut. Viele berichten von mehreren Monaten bis zu etwa einem Jahr. Eine feste Zusage ist nicht möglich, da viele Faktoren mitspielen.
Kann ich nach der Behandlung wieder arbeiten?
In der Regel können Sie Ihren Alltag zeitnah wieder aufnehmen. Leichte Rötungen, Schwellungen oder kleine Blutergüsse können sichtbar sein und klingen meist innerhalb weniger Tage ab. Planen Sie wichtige Termine daher mit etwas zeitlichem Abstand.
Hilft eine Unterspritzung gegen alle Augenringe?
Nein. Eine Unterspritzung kann vor allem bei einem volumenbedingten Schattenwurf sinnvoll sein. Bei Pigmentveränderungen, Lidschwellungen oder überschüssiger Haut ist sie oft ungeeignet. Ob das Verfahren zu Ihnen passt, klären wir im ärztlichen Gespräch.
Ist die Behandlung in der Schwangerschaft möglich?
Während Schwangerschaft und Stillzeit führen wir keine solche Behandlung durch. Dies dient der Vorsicht, da hierzu keine ausreichenden Daten vorliegen. Wir bitten Sie, uns eine mögliche Schwangerschaft vor dem Termin mitzuteilen.
Welche Risiken hat die Behandlung?
Häufig sind vorübergehende Reaktionen wie Rötung, Schwellung oder Blutergüsse. Seltener können Unregelmäßigkeiten oder Asymmetrien auftreten. Eine sehr seltene, aber ernste Komplikation bei Fillern ist ein Gefäßverschluss. Über alle relevanten Risiken klären wir Sie vorab auf.
Wird für die Tränenrinne Botulinumtoxin verwendet?
Für die Tränenrinne wird in der Regel Hyaluronsäure eingesetzt, um Volumen auszugleichen. Botulinumtoxin Typ A kommt eher bei bestimmten Fältchen der Augenregion infrage. Welches Verfahren geeignet ist, hängt vom individuellen Befund ab.
Wie schnell sehe ich ein Ergebnis?
Ein erster Effekt ist oft unmittelbar sichtbar. In den ersten Tagen kann sich das Bild durch Schwellungen noch verändern. Das Endergebnis lässt sich meist nach etwa zwei Wochen beurteilen. Ergebnisse sind individuell verschieden.

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Fachliche Grundlagen dieses Textes

Diese Inhalte dienen der allgemeinen Information und ersetzen kein persönliches ärztliches Beratungsgespräch.

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